Die Nacht vom 31. auf den 1. November ist seit Alters her ein Feiertag und ein Tag an welchem die Geister oder die Toten eine besondere Rolle spielen.
Bei den Naturreligionen und den Relionen der Altvorderen geht es darum, dass die Trennung zwischen den Welten an diesem Tag, wie an anderen besonderen Tagen auch, besonders dünn und durchlässig ist. Was bedeutet, dass Wesen zwischen den Welten wandern können. In einer Phase des abnehmenden Lichtes und des Sterbens rund um uns herum im Herbst ist es nicht verwunderlich, dass Menschen, die mit einer gebührenden Menge an Phantasie, Sensibilität und Empathie gesegnet sind, die Schwingungen solcher Weltenwanderer wahrnehmen können.
Es ist auch klar, dass solche Tage gut dazu geeignet sind Schauermärchen, die ja meist einen erzieherischen Charakter hatten, zu erzählen und Aktionen durch zu führen um die Weltenwanderer vom eignen Haus und Leben abzuhalten. Es geht aber auch darum die arbeitsreiche Zeit nach der Ernte zu feiern, die Herdfeuer ins Haus zu holen und sich auf den kommenden Winter einzurichten.

Die christliche Religion hat um diese heidnischen Rituale zu überblenden einen eigenen Feiertag auf dieses Datum gestülpt und eigentlich nur damit erreicht, dass der Tag nicht in Vergessenheit gerät, denn auch wenn die Protestanten den Reformationstag und die Katholiken Allerheiligen feiern, denkt die Masse der Menschen doch an diesen Tagen nur an die Geister und Unholde der Anderwelt. (Danke USA) Und außerdem ist Allerheiligen ja auch nicht so weit von diesen Geschichten entfernt. Rote Lampen auf dem Friedhof auszustellen und den Toten zu gedenken hat eben auch etwas Geisterhaftes.